Übersicht Inszenierungen

Lem On Space
szenische Lesereihe // Pavillon am Weinbergsweg im Volkspark, Berlin

szenische Lesereihe vom 4. 9. bis 20.11. 2001
jeden Dienstag  20.30 Uhr
Ort: Pavillon am Weinbergsweg im Volkspark, Berlin

Idee, Konzeption, Regie: Alexander May
Dramaturgie: Ulrich Reinhardt
Regieassistenz/Gastregie: Katharina Wienecke

  

Besetzung

1.    Leser:  Moritz Röhl
2.    Leser: Ulrich Reinhardt


 weitere Fotos sind in der Galerie zu finden

 

Inhalt

Berlin–Mitte, September 2001:

Das Verlangen der Erdianer nach einer erneuten „FRAGMENTARISCHEN REANIMATION DES KOSMISCHEN KICKS“ wurde erhört. Die Raumpatrouille von „LEMON SPACE“ setzt  ein weiteres mal zur Landung an, im Gepäck haben sie alte und neue Abenteuer von Pirx, Tichy und anderen Weltraumreisenden.

Zwölf weitere male öffnen sich die (geräuschvollen) Schwingtüren des Pavillons am Weinbergsweg, um Einlaß in sein futorologisches Ambiente zu gewähren, und den Zuhörer zu den unterschiedlichsten Reisen und Expeditionen in die Weiten des Alls einzuladen, geführt und begleitet durch die Kraft der Stimme und der Musik.

Ab dem 4. 9. 2001 werden in dieser zweiten Staffel der szenischen Lesereihe „LEMON SPACE“ die erprobten Sprachspezialisten des „Theater Fragments“ einmal wöchentlich Texte Stanislaw Lems dem Publikum zu Gehör bringen. Eingebettet in das literarische Genre Science – fiction bringt Lem den Hörern seine allegorischen, philosophischen und zivilisationskritischen Geschichten in einer facettenreichen Erzählweise voll comichaftem Witz und Poesie dar. Den Höhepunkt dieser herbstlichen Ausflüge in die Welt Lems bildet die abschließende zweiteilige szenische Lesung des Romans „Der Unbesiegbare“.

 

 

Pressestimmen

„Mit ‚Terminus‘ gaben Ulrich Reinhardt und Moritz Röhl eine Lem-Kostprobe. Der kosmische Ausflug wurde bei ihnen zum spannenden Dialog mit überaus komischen Elementen.“
(Berliner Morgenpost, 21. 12. 2000)

„Die Lem‘schen Fantasien sind in dieser aparten Präsentation außerordentlich gut dafür geeignet, sich in den Abend eintauchen zu lassen.“
(Berliner Zeitung, 23. 12. 2000)

„Beim Vorlesen tritt die groteske Komik viel besser zu Tage als bei stiller Lektüre. [...] Perfektion ist nicht gewollt. Dass die Leute wiederkommen, schon. Tun sie auch. Bestimmt.“
(Scheinschlag, 26. 1. 2001)

„Ulrich Reinhardt und Moritz Röhl haben von Glück, Missgunst und Agonie im All so schön erzählt, in Geist und Seele lüpfender Mischung aus ironischer Distanz und Anteilnahme, daß man von Pirx‘ Abenteuern unbedingt bald mehr hören möchte.“
(taz, 12. 1. 2001)

 

 

« Die Kurve    Raumschiff Superprice »