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Speer
von Esther Vilar // Kongresshalle Nürnberg

Premiere: Sonntag, 08.02.2009 19:00 Uhr, Probebühne in der Kongresshalle

Inszenierung: Alexander May
Bühne und Kostüme: Karin Stephany
Dramaturgie: Kathrin Mädler

 

Besetzung

Jochen Kuhl (Speer)
Pius Maria Cüppers (Bauer)


 

 weitere Fotos sind in der Galerie zu finden

 

Inhalt

Schuld und Sühne“ war das Leitmotiv, unter das Albert Speer nach 1945 sein Leben gestellt hat. Seine Reue wurde dem „Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt Berlin“ und späteren „Reichsminister für Rüstung und Munition“ freilich auch gelohnt: Wider Erwarten wurde er in Nürnberg nicht zum Tode verurteilt und war nach 20 Jahren Gefängnis 1969 wieder auf freiem Fuß.

Wir schreiben das Jahr 1980. Berlin, Pariser Platz 4, ein Raum in der Akademie der Künste und ehemaliger Planungsort für die „Welthauptstadt Germania“. Albert Speer, Hitlers Architekt und Rüstungsminister, inzwischen 75 Jahre alt, erfolgreicher Autor und medienwirksamer „Alt-Nazi“ trifft sich an historischem Ort zu einem inoffiziellen Gespräch mit einem Vertreter des DDR-Regimes. Am Riesenmodell von „Germania“, wo der junge Speer einst nachts mit Hitler seine Visionen durchspielte, entfacht Esther Vilar einen atemberaubenden Dialog über Macht und Verantwortung.

Seit ihrem Roman „Der dressierte Mann“ im Jahre 1971 gilt Esther Vilar als streitbare Provokateurin, die sich nie um „political correctness“ bemühte. Sie schreibt Romane, Essays und Theaterstücke und lebt heute in Barcelona. „Speer“ wurde 1998 in der Regie von Klaus Maria Brandauer an historischem Ort in Berlin uraufgeführt.

 

Pressestimmen

...Alexander May hat schon mit seiner Nürnberger Inszenierung „Die Fetten Jahre sind vorbei bewiesen dass er für ungewöhnliche Spielorte und heikle Stoffe überraschende Regieansätze findet. Er animiert die Schauspieler zu Höchstleistungen, nutz den Raum optimal und nutzt die oft strapazierte Videotechnik so intelligent und sinnvoll ein wie man es nur selten erlebt... (Nürnberger Nachrichten)

 ...Das Stück in der Inzenierung des Münchner Regisseurs Alexander May hat fraglos das Zeug dazu, zumindest in die Nürnberger Theatergeschichte einzugehen... (Süddeutsche Zeitung)

 Sterne der Woche, Alexander May für seine Inzenierung von Esther Vilars „Speer“ in der Kongresshalle (Abendzeitung)

 

Fotos

Marion Bührle

 

 

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