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GERMANICUS

Oper von Georg Phillip Telemann // Osnabrück

DIE RÖMER
Germanicus, römischer Feldherr: Shadi Torbey
Agrippina, seine Gemahlin: Erika Simons
Caligula, sein Sohn: Leslie Visco
Florus, Hauptmann: Antonio Giovannini
Lesbus, Diener der Agrippina: Genadijus Bergorulko

 

DIE GERMANEN
Segestes, Gouverneur in Germanien: Mark Hamman
Claudia, seine Tochter: Lina Liu
Arminius, inkognito: Jan Friedrich Eggers
Lucius, ein Prinz und Liebhaber der Claudia: Almerija Delic

Mit Telemanns GERMANICUS kam am 20. Juni 2015 eine wahre Opernrarität im Theater am Domhof zur Premiere. Damit setzt das Theater Osnabrück seine erfolgreiche Reihe deutscher
Barockopern mit einer spektakulären Ausgrabung fort.
Georg Philipp Telemann, der seine Karriere als Opernkomponist bereits in jungen Jahren in Leipzig begann, gilt als einer ihrer
wichtigsten Vertreter. Seine Frühwerke, zu denen GERMANICUS gehört, galten als verschollen. Dem Leipziger Musikwissenschaftler Michael Maul ist es mit kriminalistischem Scharfsinn
gelungen, eine in der Frankfurter Universit.tsbibliothek schlummernde Ariensammlung als Telemanns GERMANICUS (uraufgeführt 1704) zugehörig zu identifizieren.

Am Theater Osnabrück erklingt eine eigens eingerichtete Fassung, ergänzt durch Rezitative aus der italienischen Oper GERMANICO SUL RENO von Giovanni Legrenzi, die Telemann und seiner Librettistin Christine Dorothea Lachs als Vorlage diente.

Die Handlung spielt im Jahre 15 nach Christus: Der römische Feldherr GERMANICUS zieht mit einem großen Heer nach Germanien, um die Niederlage des Varus sechs Jahre zuvor zu rächen – und besiegt Arminius. Politische Intrigen und Liebeswirren reichern die historisch verbürgten Ereignisse an.

Als Gast ist dabei der italienische Countertenor Antonio Giovannini in der Rolle des Florus zu erleben. Der international gefragte Sänger trat bereits u.a. an der Mailender Scala, bei den Salzburger Festspielen und in der Carnegie Hall auf und hat mit namhaften Dirigenten wie Riccardo Muti zusammengearbeitet.

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