DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI

Die Freunde Jan und Peter wohnen gemeinsam mit Peters Freundin Jule in einer WG in Berlin und wollen die Welt verändern – gar nicht einfach in der postmodernen Wohlstandsgesellschaft. Doch sie haben eine eigenwillige Protestvariante gefunden: Jan und Peter streifen nachts durch die Wohnviertel der Reichen und brechen in Villen ein. Sie stehlen nichts, stellen nur das Mobiliar auf den Kopf und hinterlassen einen Zettel mit der Botschaft „Die fetten Jahre sind vorbei“, unterschrieben mit „Die Erziehungsberechtigten“.

 

Der Terror der Verunsicherung geht solange gut, bis sich Jule und Jan verlieben und, im Überschwang der Gefühle unvorsichtig geworden, bei einem der „Villenbesuche“ vom Besitzer überrascht werden. Für diese Situation gab es keinen Plan und unversehens werden aus den gewaltlosen Aktivisten radikale Entführer.

 

Das Theaterstück „Die fetten Jahre sind vorbei“ basiert auf dem 2004 erschienenen, äußerst erfolgreichen Film. Es erzählt von drei jungen Menschen, die in einer scheinbar unpolitischen Zeit an eine Sache glauben und von einem Alt 68er, der die aktivistische Zeit zugunsten des privaten Glücks hinter sich lassen will. Wie weit darf man für seine Überzeugungen gehen? Welche Gesellschaft ist die richtige? Ist es Zeit für eine Revolution?

Alexander May

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